U.B.A.K.A. Ostwestfalen steht für Urban Bulldogs Against Kids Abuse. Das ist kein wohlklingender Slogan, sondern eine klare Haltung. Wir helfen Kindern und Jugendlichen, die Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch erlebt haben. Nicht laut, nicht öffentlichkeitswirksam um jeden Preis, sondern verlässlich, konstant und auf Augenhöhe.
Unsere Hilfe beginnt dort, wo Worte oft fehlen. Wir sind da, hören zu, begleiten zu Gesprächen, schaffen sichere Momente und vor allem Verlässlichkeit. Manchmal bedeutet das, einfach präsent zu sein.
Manchmal heißt es, ein Kind aus einer akuten Situation zu begleiten oder bei Terminen mit Jugendamt, Therapeutinnen oder Vertrauenspersonen an der Seite zu stehen. Wir organisieren kleine Auszeiten, gemeinsame Aktivitäten, Abende mit Spielen, Gesprächen und Normalität. Für viele unserer Schützlinge ist genau das etwas, das sie lange nicht erlebt haben. Unbeschwertes Lachen ohne Angst. Dabei bilden wir uns auch stets weiter, wir bilden uns nichts ein und wir sind auch keine Eintagsfliegen, denn wenn ein Kind bei uns aufgenommen wird, begleiten wir es bis zur Volljährigkeit (falls vom Kind gewünscht).
Hier ein kleiner Auszug unserer Tätigkeiten









Aktuelle Projekte findet ihr zum Beispiel auf unserer Facebook-Seite oder aber auch auf Instagram. Wichtig ist: Wir helfen auch ganz praktisch. Wenn etwas fehlt, kümmern wir uns. Kleidung, Schulmaterial, kleine Wünsche, die für Außenstehende banal wirken, für Kinder aber ein Stück Würde und Selbstwert bedeuten. Und wir helfen den Familien im Hintergrund, wenn es möglich und sinnvoll ist, denn Kinderschutz funktioniert nicht isoliert. So haben wir in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten nicht nur Zimmer renoviert, sondern natürlich auch gespielt, wir waren mit den Kids nicht nur im Kids-Camp sondern zum Beispiel auch beim Fussball oder im Freizeitpark, haben uns darum gekümmert, dass die Schulausstattung vollständig ist, dass ein fahrtüchtiges Fahrrad und ein guter Schlafplatz vorhanden ist. Der Spaß kommt dabei nie zu kurz, denn unsere Mission ist es bekanntlich den Kindern ein Lächeln zu schenken.
Mobbingprävention in der Schule
Wir von U.B.A.K.A. wollen helfen, nicht nur mit Aktionen, Spenden und Ausfahrten, sondern auch mit Wissen. Deshalb haben wir uns gezielt im Bereich Mobbingprävention weitergebildet und am Seminar „Mobbingprävention in der Schule“ erfolgreich teilgenommen.
Zugegeben: Die Wochenenden waren intensiv, emotional und fordernd, denn wir haben uns tief mit den Mechanismen, Dynamiken und oft unterschätzten Folgen von Mobbing auseinandergesetzt. Das war nicht immer leicht, hat uns aber noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie wichtig frühzeitige, professionelle und verlässliche Unterstützung für betroffene Kinder und Jugendliche ist.
Unser Anspruch ist klar: Wir möchten künftig auch in der Mobbingprävention fundiert helfen können, mit Fachwissen, Empathie und der Erfahrung aus unserer täglichen Arbeit mit Kindern und Familien. Denn manchmal reicht es nicht, einfach nur da zu sein. Man muss wissen, wie man stärkt, wie man Vertrauen aufbaut und wie man richtig eingreift. Genau dafür haben wir gelernt, mit Kopf, Herz und Teamgeist.

Warum man von unserer Arbeit so wenig sieht
Wer heute hilft, steht schnell unter dem Druck, alles zeigen zu müssen. Fotos, Videos, Stories, Likes. Genau da geraten wir bewusst in einen Konflikt. Unsere Schützlinge sind keine Kulisse. Sie sind keine Inhalte. Sie sind Kinder mit Geschichten, die niemand im Internet wiederfinden darf.
Dokumentation für Social Media und unsere Webseite ist für uns deshalb extrem schwierig. Nicht weil wir nichts tun, sondern weil wir zu viel Verantwortung tragen. Ein Foto ist schnell gemacht, aber es bleibt. Ein Name ist schnell genannt, aber er haftet. Ein Gesicht kann Jahre später wieder auftauchen. Das wollen wir nicht riskieren.
Wir schützen lieber, als zu präsentieren. Wir erklären lieber, als zu zeigen. Wir erzählen von Momenten, ohne sie abzubilden. Das kostet Reichweite, kostet Aufmerksamkeit und manchmal auch Verständnis. Aber es ist der einzig richtige Weg. Aus diesem Grund annonymisieren wir so gut es geht die Tätigkeitsnachweise.
Hilfe ist nicht immer sichtbar aber spürbar
Unsere Arbeit findet oft im Stillen statt. Abends am Küchentisch. Auf dem Spielteppich. Auf einer Parkbank. Bei einem Gespräch, das niemand filmt. Bei einem Spiel, das keine Kamera sieht. Genau dort entsteht Vertrauen. Und genau dieses Vertrauen ist die Grundlage von allem.
U.B.A.K.A. Ostwestfalen steht nicht für Mitleid, sondern für Haltung. Nicht für Inszenierung, sondern für Schutz. Nicht für schnelle Bilder, sondern für langfristige Begleitung. Wer uns unterstützt, unterstützt nicht ein Projekt für schöne Posts, sondern echte Hilfe für echte Kinder. Und das ist manchmal leise. Aber es ist wirksam.