Social Media

Soziale Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Sie sind Treffpunkt, Bühne, Informationsquelle und Rückzugsraum zugleich. Genau darin liegt ihre Stärke, aber auch ihre Gefahr. Denn wo Nähe entsteht, entsteht auch Angriffsfläche.

Kinder und Jugendliche sind in sozialen Netzwerken besonders verletzlich. Sie vergleichen sich, suchen Anerkennung, stoßen auf Inhalte, die sie überfordern oder verunsichern. Cybermobbing, Grenzverletzungen, sexualisierte Ansprache, falsche Vorbilder und der permanente Druck, sichtbar sein zu müssen, gehören leider zur Realität. Was einmal gepostet wurde, lässt sich kaum kontrollieren oder zurückholen. Fehler, Unsicherheiten oder intime Momente können Jahre später noch Folgen haben.

Gerade Kinder, die bereits belastende Erfahrungen gemacht haben, tragen hier ein besonders hohes Risiko. Sichtbarkeit kann für sie nicht nur unangenehm, sondern gefährlich sein.

Warum wir trotzdem auf Social Media präsent sind

Trotz all dieser Risiken sind wir auf Social Media vertreten. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Verantwortung. Soziale Netzwerke sind heute einer der wichtigsten Orte, um Menschen zu erreichen, aufzuklären und Hilfe sichtbar zu machen. Viele Betroffene, Angehörige oder Unterstützerinnen und Unterstützer finden genau dort erstmals den Weg zu uns.

Social Media ermöglicht es uns, über Kinderschutz zu sprechen, Haltung zu zeigen und Aufmerksamkeit für ein Thema zu schaffen, das viel zu oft verdrängt wird. Es ist ein Werkzeug. Und wie bei jedem Werkzeug kommt es darauf an, wie man es nutzt.

Wie wir agieren

Unser Umgang mit Social Media ist bewusst zurückhaltend. Wir zeigen keine Gesichter, nennen keine Namen und erzählen keine Geschichten, die Rückschlüsse auf einzelne Kinder zulassen. Inhalte werden anonymisiert, verfremdet oder bewusst allgemein gehalten. Nicht aus Angst, sondern aus Respekt. Wir posten auch Zeitversetzt und (fast) nie live von vor Ort.

Wir nutzen Social Media nicht zur Selbstdarstellung, sondern zur Information. Nicht zur Inszenierung, sondern zur Sensibilisierung. Unsere Kanäle sollen aufklären, Mut machen und zeigen, dass Hilfe existiert, ohne dabei diejenigen zu gefährden, die wir schützen wollen.

Für uns gilt ein klarer Grundsatz: Der Schutz von Kindern steht immer über Reichweite, Likes oder Aufmerksamkeit. Auch online.

Unsere Social-Media Kanäle

Ihr findet uns auf Facebook sowie auf Instagram.

Wir schenken Kindern ein Lächeln